Prävention - Puppenbühne der Polizei

Besuch der Pädagogischen Puppenbühne

 

Unsere Grundschule hatte Montag, dem 10. September 2018, Besuch der Pädagogischen Puppenbühne (PÄPP) aus Wilhelmshaven. Dieses von der Polizei organisierte und durchgeführte Puppentheater sensibilisierte die Erst- und Zweitklässler für Gefahren im Verkehr . Die Dritt- und Viertklässler bekamen im Anschluss die Negativseiten von Internet, Handy und Co. vor Augen geführt. Am Nachmittag gab es dann eine Veranstaltung für die Eltern unserer älteren Schüler, bei der sie sich mit der Polizei über Erfahrungen austauschen konnten, welche ihre Kinder mit neuen Medien bereits gemacht hattten.

 

Ratgeber: In-App-Käufe

 

Was haben Handy-Kinderspiele wie „Mein sprechender Tom“ und „My little Pony“ gemeinsam? Richtig: Sie können dank In-App-Käufen richtig teuer werden. Wie Sie sich vor Kostenfallen schützen, zeigt dieser Ratgeber.

 

Immer mehr Kinder spielen auf dem Smartphone oder Tablet. Aber Vorsicht: In vielen Gratis-Apps lauern gefährliche Kostenfallen.

Magische Zaubertränke, kostbare Juwelen oder lustige „Schlumpfbeeren“: Welches Kind greift da nicht gerne zu? Der Haken: All die putzigen Gegenstände in vielen vermeintlich kostenlosen Handy-Spielen kosten echtes Geld – viel Geld. Wie COMPUTER BILD hier berichtete, werden Kinder beziehungsweise deren zahlende Eltern in vielen Apps regelrecht abgezockt. Damit Ihr Nachwuchs nicht mit wachsender Begeisterung die Haushaltskasse leert, beseitigen Sie möglichst schnell diese Kostenfallen. Wie das geht, lesen Sie in diesem Artikel.

In iPhone und iPad lassen sich Shopping-Funktionen leicht sperren.

So geht es bei iPhone und iPad

Nutzer von Apple-Geräten öffnen die Einstellungen, tippen auf Allgemein und wechseln dann in das Menü Einschränkungen. Nach einem Tipper auf Einschränkungen aktivieren geben Sie zweimal eine vierstellige PIN ein. Anschließend deaktivieren Sie in der Liste den Schieberegler „In-App-Käufe" – damit sind entsprechende Funktionen aus den Apps verschwunden. Allerdings könnten Ihre Kinder jetzt noch bis zu 15 Minuten nach einem Ihrer eigenen Einkäufe Inhalte aus dem App-Store beziehungsweise iTunes-Store erwerben. Um das zu verhindern, tippen Sie weiter unten auf Kennwort erforderlich und wählen Sofort. Danach tippen Sie auf Zurück sowie auf Allgemein.

Achtung: In-App-Käufe

 

Kindersicherung für iOS

Mit den vorherigen Änderungen ist zwar der Kauf in Apples Shops und innerhalb von Apps gesperrt, Ihre Kinder könnten aber noch über Werbebanner auf dubiose Internetseiten gelangen, weitere Apps starten oder in den Einstellungen herumfummeln. Dies verhindern Sie mit der Funktion „Geführter Zugriff". Wie das geht, zeigt diese Anleitung.

 

In Windows Phone sichert die Brieftaschen-PIN vor versehentlichen In-App-Käufen.

So geht's bei Windows Phone

Auf Windows-Smartphones schützt die Brieftaschen-Funktion vor unbeabsichtigten Einkäufen. Zur Aktivierung öffnen Sie die Einstellungen, wischen nach links zum Bereich „Anwendungen“ und tippen auf Brieftasche. Als nächstes stellen Sie den Regler „Brieftaschen-PIN“ auf EIN, tippen eine PIN mit wenigstens vier Zahlen ein und bestätigen mit Fertig. Danach setzen Sie einen Haken bei „Brieftaschen-PIN zum Schutz beim Kauf von Musik, Apps und In-App-Inhalten verwenden“ und kehren mittels Zurück-Pfeil zur Startseite zurück. Künftig müssen alle Versuche, eine App zu kaufen, einen In-App-Kauf zu tätigen oder die digitale Brieftasche zu öffnen , durch Eingabe der Brieftaschen-PIN erlaubt werden.

Kindersicherung für Windows Phone

Dank der „Kinderecke“ geben Sie das Windows-Handy unbesorgt aus den Händen. Legen Sie einfach Apps fest, die Ihre Kinder nutzen dürfen. Dazu öffnen Sie die Einstellungen, tippen auf Kinderecke und Weiter. Wählen Sie anschließend eine Kategorie, zum Beispiel Spiele. Dort markieren Sie die erlaubten Games mit Häkchen, bestätigen mit dem Haken darunter, geben bei Bedarf auf die gleiche Weise Musik, Videos sowie Apps frei und wählen Weiter. Falls nicht schon geschehen, legen Sie jetzt ein Kennwort für den Sperrbildschirm fest. Nach einem Tipp auf Fertig stellen, einem Wisch nach oben und einem Tipp auf OK sind nur noch die gewünschten Funktionen verfügbar. Erst nach kurzem Drücken der Ausschalttaste und Eingabe des Sperrbildschirm-Codes steht das Gerät wieder komplett zur Verfügung. Um die Kinderecke künftig einfacher zu starten, öffnen Sie noch einmal die dazugehörige Einstellung und tippen auf die Heftzwecke. Die Funktion erscheint dann als Kachel im Startmenü.

 

 

Googles Play Store bietet jetzt einen besseren Schutz vor unbeabsichtigten In-App-Käufen.

So geht's bei Android

In Googles Betriebssystem Android lassen sich In-App-Käufe per PIN-Code verhindern. Dazu öffnen Sie den Play Store, tippen oben links auf die drei Striche und wählen Einstellungen. Unter „Nutzersteuerung“ tippen Sie auf Passwort für Käufe erforderlich und im neuen Fenster auf Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät. Nach Eingabe Ihres Google-Kennworts und einem Tipper auf OK schließen Sie den Play Store wieder. Der Kauf neuer Apps sowie das Shopping innerhalb von Apps ist dann nur noch nach Eingabe Ihres Google-Kennworts möglich.

Kindersicherung für Android

Android-Geräte bieten leider keinen eingebauten Kinderschutz. Hier helfen aber Apps wie „Kids Place“ (siehe Link unten). Nach Installation und Start klicken Sie auf Akzeptieren und auf Definieren Sie eine PIN. Danach legen Sie einen Zahlencode fest und bestätigen mit PIN aktualisieren. Damit Sie die PIN im Notfall zurücksetzen können, geben Sie anschließend Ihre E-Mail-Adresse sowie einen Hinweis ein und tippen auf Fortsetzen. Nach einem Fingertipp auf Anwendungen für Kids Place auswählen markieren Sie dann alle Apps, die Ihr Nachwuchs nutzen darf und bestätigen mit Fertig. Um den Kinderbereich zu verlassen, tippen Sie auf das Türsymbol, geben die PIN ein und wählen OK.

» Download: Kids Place für Android

Vorsicht Abofallen!

Auch unbeabsichtigt gestartete Telefonanrufe können hohe Kosten verursachen. Falls Sie Ihr Smartphone in die Hände von Kindern geben, sollten Sie – falls die verwendete App dies zulässt – den Flugmodus aktivieren. In diesem Fall werden die Kleinen auch nicht durch eingehende Anrufe verschreckt, und Online-Werbebanner führen mangels Internet-Verbindung ins Leere. Werbebanner sind externe Angebote in Apps, hinter denen schlimmstenfalls dubiose Anbieter mit teuren Abofallen lauern. Da solche Abo-Gebühren klammheimlich über die Handyrechnung eingezogen werden, bleiben sie oft sogar unbemerkt. Der beste Schutz gegen diese Form der Abzocke, die übrigens unabhängig von den offiziellen In-App-Käufen ist, ist die sogenannte Drittanbieter-Sperre beim Mobilfunkanbieter. Gemäß Telekommunikationsgesetz sind alle Provider verpflichtet, Anbieter von Abos zu sperren. Das müssen Sie nur beim Mobilfunkanbieter einfordern. Wie Sie dazu vorgehen, erfahren Sie auf dieser Internetseite.

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